Aktionen

Während unseres Aufenhaltes in Unterlüß gibt es sowohl das Programm des Camps, als auch Raum für verschiedene Aktionen.

Am Samstag den 1. September wird es eine öffentliche Aktion im Rahmen des weltweiten Antikriegstages geben, um auf die Kriege in aller Welt und die Verstrickung mit der Politik und Wirtschaft der BRD, wie Rheinmetall und Commerzbank, Bezug zu nehmen. Dabei erklären wir uns solidarisch mit all den Aktionen die überall im Rahmen dieses Tages stattfinden werden!

Am Montag wird es gemeinsame Blockadeaktionen geben.

Zu all den Aktivitäten haben wir uns auf ein Aktionsbild geeinigt, um unsere gemeinsame Position und Umgang klarzuhaben:

(Das Ziel:) In der Zeit vom 29.08. bis 04.09.2018 werden wir, gemeinsam mit  vielen Menschen, am Produktionsstandort von Rheinmetall in Unterlüß ein Friedenscamp und vielfältige Aktionen durchführen. Unser Ziel ist es, am Beispiel Rheinmetall ein klares Zeichen gegen Rüstungsproduktion und -exporte zu setzen und eine breite Öffentlichkeit auf das gewissenlose Treiben der Konzerne und ihrer Helfer*innen in der Politik aufmerksam zu machen.

(Die Form:) Wir kommen aus verschiedenen sozialen Bewegungen und politischen Spektren. Gemeinsam übernehmen wir Verantwortung für das Gelingen des Camps und der Aktionen. Wir wollen eine Umgebung schaffen, die für alle Teilnehmenden transparent ist und in der wir aufeinander achten und uns unterstützen. Entscheidungen werden basisdemokratisch im Konsensverfahren gefasst. Angesichts der dramatischen Folgen von Rüstungsexporten in Kriegs- und Krisenregionen und der Dringlichkeit diese zu stoppen, werden wir auch mit Mitteln des Zivilen Ungehorsams agieren und den reibungslosen Ablauf der Rüstungsproduktion stören.

(Das konkrete Verhalten:) Bei allen unseren Aktionen werden wir uns ruhig und besonnen verhalten. Von uns wird keine Eskalation ausgehen und wir gefährden keine Menschen. Im Kontakt mit Polizei oder Werkschutz werden wir uns auf keine Provokationen einlassen. Bei Aktionen Zivilen Ungehorsams werden wir uns nicht von baulichen Hindernissen aufhalten lassen und Absperrungen gegebenenfalls durch- oder umfließen. Wenn wir Straßen oder Einfahrten blockieren, tun wir dies hauptsächlich mit unseren Körpern und mit vielfältigen kreativen Mitteln. Durch Drohungen mit juristischer Verfolgung werden wir uns nicht abschrecken lassen. Möglichen Rechtsfolgen werden wir gemeinsam und solidarisch begegnen. Unsere Aktionen werden ein Bild der Vielfalt, Kreativität und Offenheit vermitteln. Die Sicherheit aller Beteiligten ist uns wichtig. Deshalb werden wir uns mit Aktionstrainings auf unsere Aktionen vorbereiten.