Wie gehen wir mit der Situation um?

Liebe Freund*innen,

wir haben wahrgenommen, dass sich einige Menschen Sorgen wegen des Schlafverbotes machen und unsicher sind, wie es sein wird oder ob sie kommen.
Momentan läuft ein Gerichtsprozess, um uns das Schlafen auf dem Gelände zu erkämpfen. Diesen müssen wir abwarten, jedoch gehen wir davon aus, dass wir dazu sehr bald, noch vor Camp-Beginn, eine Rückmeldung haben werden.
Wir werden uns nicht von unserem Vorhaben abbringen lassen, unseren Protest entschlossen und kraftvoll nach Unterlüß zu tragen. Wir werden aber auch keine Konfrontation mit der Polizei eingehen. Es wird Wege und Möglichkeiten geben zu übernachten, daran arbeiten wir – und das kriegen wir hin!
Bitte lasst euch nicht von eurer Anreise abbringen, denn genau das ist es, was die Politik möchte, dass wir aufgeben, weniger werden und mit anderen Dingen beschäftigt sind.
Aber wir werden uns nicht von unserem Ziel abbringen lassen. Für uns steht Rheinmetall, die Waffenexporte und die kriegstreibende Politik der BRD im Vordergrund mit ihren Ursachen von Tod, Zerstörung und Flucht.
Dies verlieren wir nicht aus den Augen.
Wir freuen uns euch auf dem Camp kennenzulernen. Kämpfen wir gemeinsam und lassen wir uns nicht von den Sanktionen Entmutigen!!

Rheinmetall entwaffnen – Krieg beginnt hier!

Montag, 27.08.: es geht los…

gestern abend wurde das erste Material gebracht und der erste Büro-Wohnwagen steht. Heute vormittag haben Vertreter*innen der Gemeinde den Platz offiziell an den Versammlungsleiter übergeben und Strom- und Wasseranschluss wurden klargemacht. Jetzt laufen Arbeiten zur Vorbereitung des Zirkuszeltaufbaus und es wird weiter Material (Zelte, Toiletten etc.) herantransportiert.
Die neue Klage im Eilverfahren gegen das Verbot der Schlafzelte wurde am Samstag nachmittag eingereicht, und wir sind sehr gespannt darauf, wann und welche Entscheidung diesmal vom Gericht kommt…

Workshop-Programm

In wenigen Tagen geht es los! Hier veröffentlichen wir nun ein vorläufiges Workshop-Programm für die Tage. Am Mittwoch wollen wir vor allem gemeinsam Ankommen und Aufbauen, und der Dienstag ist für den Abbau gedacht.
Es ist noch viel Platz für eure Ideen und vor Ort passt sich das Programm sicher den Gegebenheiten an…

Behörden wollen Camp ohne Nachtruhe

Wenige Tage vor dem Aufbaubeginn haben wir nun die Entscheidung vom Verwaltungsgericht Lüneburg auf dem Tisch liegen: Wir sollen nicht auf dem Camp schlafen!

Die Behörden handeln hier als politischer Akteur und wollen dem Protest gegen diese Kriegsindustrie Steine in den Weg legen. Aber das sollte uns nur noch mehr motivieren, nach Unterlüß zu kommen. Lasst euch nicht verunsichern: das Camp an sich ist genehmigt – wir bleiben dran und halten euch auf dem Laufenden.

Hier unsere Pressemitteilung von heute Nachmittag: Continue reading „Behörden wollen Camp ohne Nachtruhe“

Montag den 03.09.2018: Aktionstag gegen Rheinmetall in Unterlüß


Hiermit wollen wir euch nochmal ausdrücklich dazu einladen, euch zum Wochenstart am 03.09. am Aktionstag gegen Rheinmetall zu beteiligen. Nach der Demo am Sonntag wollen wir an diesem Tag in einer gemeinsamen Aktion zeigen, dass es möglich und notwendig ist in den Herstellungsprozess von Kriegsgerät direkt einzugreifen und eine Blockade vor den Toren aufbauen. Es soll ein Zeichen der Solidarität sein und wir wollen, auch unmittelbar vor unseren Türen, die  Verantwortung übernehmen, dass die tödliche Rüstungsindustrie nicht fortgeführt werden darf!
Bleibt also bis Montag und beteiligt euch an der Aktion oder seid kreativ und überlegt euch eigene Aktionen des zivilen Ungehorsames. Nach unserem gemeinsamen Aktionsbild wollen wir entschlossen ein Bild der Vielfalt und Solidarität schaffen, dabei aufeinander achten und keine Menschen gefährden. Entrüstet euch! Für eine friedliche und solidarische Welt!

Flashmob gegen Krieg in Celle

Um 15:15 Uhr war lautes Kriegsgeräusch zu hören, zahlreiche Personen fielen zu Boden und demonstrierten die Toten der  aktuellen Kriege.

Männer in Anzügen, die Rüstungsmanager darstellten, verteilten der Celler Bevölkerung großzügig „Geldscheine“, die sie mit ihrem todbringenden Geschäft verdienen. Dabei verkündeten sie ihre Beteiligung an Kriegen wie im Jemen und in Syrien und verlasen ihre blutigen Geschäftsbilanzen. „Auch wenn rund 80% der Bevölkerung Deutschlands Waffenexporte in Krisengebiete ablehnen, lassen wir uns als Verantwortliche nicht davon abschrecken und gehen für Geld und Profit über Leichen“, so ein Manager.

An der Aktion, zu der das Internationalistische Jugendkomitee und das Bündnis „Rheinmetall entwaffnen“ aufgerufen haben, beteiligten sich ca 30 Personen.

Solidaritätsphotos

Unterschiedliche Gruppen und Menschen unterstützen unser Camp und die Forderung nach dem Stopp der Waffenproduktion und -exporte! Vielen Dank und bleibt kämpferisch!!

*****Spendenaufruf*****

Liebe Freund*innen,

wir kommen nun dem Camp immer näher, es sind noch wenige Tage, bis wir mit dem Aufbau beginnen wollen. Schon jetzt gibt es viel zu tun, zu planen und zu bezahlen.
Der Bescheid liegt noch nicht vor, aber es sieht alles danach aus, dass die Behörden uns verbieten, dass wir auf dem Camp-Gelände schlafen können. Ein Camp ohne Schlafmöglichkeiten? Das wollen wir nicht hinnehmen! Auch werden uns voraussichtlich Teile der Demo-Route aus fadenscheinigen Gründen nicht genehmigt, vor allem Alles, was in der Nähe von Rheinmetall stattfinden soll. Auch diese weitere Einschränkung unseres Versammlungsrechts werden wir nicht hinnehmen. Nun müssen wir vor Gericht gehen, um unser Recht einzuklagen. Und all das kostet natürlich Geld. Deswegen bitten wir euch uns mit Spenden zu unterstützen! Sammelt gerne bei Veranstaltungen, Partys und Konzerten! Natürlich freuen wir uns auch über Materialspenden (wie Fahrräder, Stoff, Farben, Regenschirme, Bastelmaterialien, aber auch Zelte, Bänke, Tische und vieles mehrs) und Leihgaben und natürlich am meisten über eure tatkräftige Unterstützung! Außerdem suchen wir noch Demo-Sanitäter*innen und Transportmöglichkeiten (LKW). Ihr könnt uns auch gerne durch Soli-Fotos oder Aktionen unterstützen. Diese stellen wir gerne auf unsere Website. Falls ihr was Fragen, Ideen oder Dinge habt, schreibt uns gerne eine Mail. Also bitte teilt diesen Aufruf überall und wir freuen uns riesig über eure Unterstützung und einen gemeinsamen starken Protest!!

Spenden gerne an COMM e.V.
GLS Bank, Stichwort: Camp Unterlüß
IBAN: DE64 4306 0967 2030 4204 47
BIC: GENODEM1GLS

(Spendenbescheinigung ist möglich. Dann brauchen wir Name und Anschrift.)

Statement nach Kooperationsgespräch

Wir hatten mit dem Landkreis und der Polizei unser Kooperationsgespräch. Dabei ist rausgekommen, dass uns massiv Steine in den Weg gelegt werden, um unseren Protest zu erschweren.

Wir werden dies nicht hinnehmen und wollen unseren Protest genau vor die Türen der Kriegsprofiteure tragen! Sie können uns den Mund nicht verbieten und mit Verboten und Einschränkungen nicht entmutigen!

Ein Video zum Statement des Anmelders nach dem Kooperationsgespräch findet ihr hier!

Schluss mit den Waffenexporten und der Politik, die diese schmutzigen Geschäfte schützt und vorantreibt!

Die Aktionstage rücken näher

 

In den vergangenen gab es bereits einige Informationsveranstaltungen zu den Aktionstagen „Rheinmetall entwaffnen – Krieg beginnt hier“ und mit Aktivist*innen aus Sardinien.I n den kommenden Tagen folgen Veranstaltungen in Meuchefitz/Wendland, Hannover, Hamburg und Berlin. Über die Veranstaltungen werdet ihr hier informiert. Unter Material findet ihr den Aufruf in verschieden Sprachen, aktuell hinzugekommen ist italienisch.

Unter Camp findet ihr nun eine grobe Programmübersicht für die Tage.

Inzwischen unterstützen knapp 60 Gruppen & Organisationen sowie einige Person den Aufruf zur Demo. Falls ihr den Aufruf  selbst unterstützen wollt, schreibt einfach eine Email an rheinmetall-entwaffnen@riseup.net

Wenn ihr euch am Camp unterstützend beteiligen möchtet (z.B. aufbauen, kochen, Schichten übernehmen, Shuttle fahren) oder Material wie Gruppenzelte, Tische & Bänke, Werkzeug zu verfgung stellen möchtet schreibt auch einfach eine Mail.