Militarisierung des Gesundheitswesens – was bedeutet das? Was ist schon erfolgt? Was ist geplant? Was sind die Folgen?

VDÄÄ*

Mittwoch 14:30
Zelt 5

Von der durch den Bundesverteidigungsminister Pistorius ausgerufenen Kriegsertüchtigung der Gesellschaft ist auch das Gesundheitswesen im erheblichen Ausmaß betroffen. In Dokumenten wie der Operationsplan Deutschland oder den Rahmenrichtlinien Gesamtverteidigung u.a. sind die zentralen Vorgaben festgelegt. Deren Umsetzung auf regionaler und kommunaler Ebene wird gerade vorbereitet bzw. erfolgt bereits. Dies geschieht häufig unbdmerkt. Was bedeutet es für uns Beschäftigte im Gesundheitswesen, wenn dieses „kriegstüchtig“ gemacht und den Erfordernissen des Militärs unterworfen werden soll? Welche Auswirkungen hat dies auf die medizinische Versorgung der Bevölkerung und die Planungen des zivilen Gesundheitswesens bereits aktuell und im Kriegsfall. Wie verhalten wir uns dazu? Wo formiert sich Widerstand? Diese Fragen möchten wir gemeinsam diskutieren.

Input von Bernhard Winter, Frankfurt/Main, Vorstandsmitglied des Vereins demokratischer Ärzt*innen (VDÄÄ*) und Vorsitzender des Solidarischen Gesundheitswesen e.V.