Interventionistische Linke (IL[*])
Freitag 10:30
Zirkuszelt
Aktionstage gegen die Militärübung „Red Storm Charlie“
Ende September 2026 wird in Hamburg eine Übung der NATO-Streitkräfte stattfinden. Unter dem lächerlichen Motto „Red Storm Charlie“ will die Bundeswehr nun zum dritten Mal tagelang mitten in unserer Stadt Krieg spielen: Dabei werden bewaffnete Soldat*innen in Kolonnen durch die Stadt verschoben. Im Fokus steht aber vor allem die Erprobung der zivil-militärischen Zusammenarbeit. Zahlreiche Hamburger Institutionen sind dabei: Krankenhäuser, Jobcenter, Polizei, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Hafenbehörde und Unternehmen. Die Einbindung der zivilen Infrastruktur hat zum Ziel, Hamburg als logistische Drehscheibe für einen Krieg „im Osten“ zu festigen.
Die NATO kämpft um ihre Machtposition in der Welt, und Deutschland mit ihr. Die Gesellschaft soll kriegstüchtig gemacht werden. Dabei kommt Hamburg im „Operationsplan Deutschland” der Bundeswehr eine zentrale Funktion zu, die mit dem Manöver unmittelbar spürbar wird.
