Mittwoch 02.09. um 13:30 im feministischen Zelt Legerîn
Wir wollen uns lebend – Netzwerk gegen Femi(ni)zide und geschlechtsspezifische Gewalt in Köln
Während bundesweit die Zahlen von Gewalt gegen Frauen, nichtbinäre und trans Personen steigen, patriarchale Gewalt alltäglich ist und wir fast jeden zweiten Tag von einem weiteren Feminizid lesen müssen – befürchten wir massive Streichungen im Haushaltsentwurf der Stadt Köln für Projekte, die gegen geschlechtsspezifische Gewalt arbeiten und Frauen in Notsituationen unterstützen. Und das, obwohl auf der Grundlage der Istanbul-Konvention und des Gewalthilfegesetzes die Hilfestrukturen auch mit kommunalen Geldern ausgebaut werden müssen. Ohne Geld stehen die Unterstützungsstrukturen vor dem Aus! Statt auf Gewaltschutz wir auf Aufrüstung gesetzt: Während bei Schutz vor patriarchaler Gewalt gekürzt wird, werden Krieg, Militarisierung und gewaltvolle Männlichkeitsbilder vorangetrieben.
Wir sind wütend darüber!
Die Kölner Gewaltschutzstrukturen sind unverzichtbar und ihre Existenz für uns nicht verhandelbar, denn sie retten Leben!
Daher mobilisieren wir vom Rheinmetall Entwaffnen Camp im Kölner Grüngürtel zum Rathhaus, um uns dort der Kundgebung des „Aktionsbündnis Fempörung“ anzuschließen.
Wir starten am 02.09. um 13:30 Uhr am feministischen Zelt „Lêgerîn“. Von dort aus ziehen wir gemeinsam zum Rathaus (Theo-Burauen-Platz), um vor Ort laut & sichtbar zu sein und gemeinsam ein starkes Zeichen gegen patriarchale Gewalt und für eine langfristige und verlässliche Finanzierung der Kölner Gewaltschutzstrukturen zu setzten.
Schließt euch uns an, denn Gewalt ist nicht privat – Gewaltschutz auch nicht!
