23. bis 26. September in Hamburg: Nato-Manöver versenken!

Das dritte Jahr in Folge führt die Bundeswehr ein NATO-Manöver in Hamburg durch. Die zivil-militärische Zusammenarbeit soll auf Großstadtebene exemplarisch eintrainiert und Hamburg als Drehkreuz für den Krieg an der Ostfront, wie die Bundeswehr selbst formuliert, mobil gemacht werden.

Neben der ohnehin schon ausgeprägten militärischen Infrastruktur in Hamburg – vom Hafen bis zur Führungskräfteakademie und dem Bundeswehrkrankenhaus – sind ins Manöver diverse zivile Institutionen einbezogen: Uni, Arbeitsamt, Logistikunternehmen, DRK, Handelskammer, Ärztekammer, die Rettungsdienste und Blaulicht-Organisationen, Krankenhäuser, Großbetriebe bis Lebensmitteleinzelhändler.

Das korrespondiert mit einer allgemeinen Entwicklung massiver Umverteilung von Sozialem zu Verteidigung, gigantischen Rüstungsdeals, Wehrpflicht, Konversion zu Kriegsökonomie und einer Reihe von geplanten autoritären Gesetzen (Arbeitsbereitstellungsgesetz, Gesundheitsbereitstellungsgesetz, BND-Gesetz, Militarisierung von Frontex) durch die im Ausnahmezustand ganze gesellschaftliche Bereiche der Logik des Militärischen unterstellt werden.

Wir, „Rheinmetall Entwaffnen“, werden das Manöver stören. Hamburg lässt sich nicht mobil machen, Hamburg ist kriegsuntauglich.

Alle Kriegsunwilligen, alle die sich Sicherheit anders vorstellen als durch Aufrüstung, sind eingeladen, sich an der Störung zu beteiligen und die Logik des Krieges zu verweigern.

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Disrupt the NATO exercise! Hamburg, 24th – 26th September

For the third year in a row, the Bundeswehr is conducting a NATO exercise in Hamburg. The goal is to conduct exemplary training in civil-military cooperation at the metropolitan level and to mobilize Hamburg as a hub for the war on the Eastern Front.

In addition to Hamburg’s already extensive military infrastructure—from the port to the Command and Staff College and the Bundeswehr hospital—various civilian institutions are involved in the exercise like Universities, employment agencies, logistics companies, the German Red Cross (DRK), chambers of commerce, medical associations, emergency medical services and first-response organizations, hospitals, large corporations, and food retailers.

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Rheinmetall Entwaffnen: Aufruf 2026: Kampf den Kriegstreibern – Für unsere Zukunft!

Kommt zum Rheinmetall-Entwaffnen-Camp nach Köln vom 1.-6. September und den Aktionstagen gegen das NATO-Manöver in Hamburg vom 23.-26. September. 

Wir sagen Rüstungsindustrie, Kriegstreiberei und Militarisierung den Kampf an!

Seit unserem Camp letzten Sommer ist viel passiert: Die Kriege eskalieren immer weiter und die Auswirkungen spüren auch wir in Deutschland. Sie stecken unsere Welt in Brand. Die USA hat zusammen mit Israel den Iran angegriffen – jeden Tag sehen wir die Bilder der Bombardierung in den Nachrichten, sehen wie Krankenhäuser und Schulen getroffen werden, ebenso wie Treibstofflager, deren Brände in zwei Wochen mehr Emissionen verursacht haben als 80 Staaten zusammen. Auch der Genozid in Palästina geht auf brutalste Weise weiter. Im Januar sind viele für Rojava – die Selbstverwaltung in Nord-Ost-Syrien – auf die Straße gegangen: Das syrische islamistische Regime hat mit westlicher Unterstützung eine Großoffensive auf die Menschen gestartet, die der Welt zeigen, dass Revolution nicht nur ein Traum ist, sondern Praxis.

Der Druck steigt und steigt, denn die NATO kämpft um ihre Machtposition in der Welt. Dafür will und muss der Kapitalismus im mittleren Osten mit den brutalsten Mitteln durchgesetzt werden. Es werden ganze Völker massakriert, um neue Handelsrouten zu erschließen. Das wahre Gesicht zeigt sich immer offensichtlicher: Für Geld und Macht wird gemordet, versklavt, vergewaltigt, die Menschen in Armut getrieben und abgeschoben.

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Appel 2026 : Guerre aux belicistes – Pour notre avenir!


Rejoignez le camp « Rheinmetall Entwaffnen » à Cologne du 1er au 6 septembre et les journées d’action contre le manœuvre de l’OTAN à Hambourg du 24 au 26 septembre.

Nous luttons contre l’industrie de l’armement, l’incitation à la guerre et la militarisation !

Depuis notre camp de l’été dernier, il s’est passé beaucoup de choses: les guerres ne cessent de s’intensifier et nous en ressentons aussi ses effets en Allemagne. Elles mettent notre monde à feu. Les États-Unis, aux côtés d’Israël, ont attaqué l’Iran – chaque jour nous voyons les images des bombardements aux actus, nous voyons comment des hôpitaux et des écoles sont frappés, ainsi que des dépôts de carburant dont les incendies ont causé en deux semaines plus d’émissions que 80 États réunis. Le génocide en Palestine se poursuit également de la manière la plus brutale. En janvier, beaucoup sont descendus dans la rue pour le Rojava – l’auto-administration dans le nord-est de la Syrie : le régime islamiste syrien a lancé, avec le soutien occidental, une offensive majeure contre les populations qui montrent au monde que la révolution n’est pas seulement un rêve, mais une réalité.

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