Infoabend am 24. August: Von Berlin nach Köln & Hamburg zu Camp & Aktionstagen

Mobi zum Rheinmetall-Entwaffnen-Camp in Köln und den Aktionstagen gegen das Nato-Manöver in Hamburg mit Vortrag von Raul Zelik zum Zusammenhang von globaler Faschisierung und deutscher Aufrüstung

Das Protestcamp in Köln, vom 01. – 06. September 2026 und die Aktionstage in Hamburg 24. – 26. September 2026 sind die zentralen Protestaktionen von Rheinmetall Entwaffnen. Dort wollen wir unsere antimilitaristische Praxis stärken und uns der weltweiten als auch deutschen Aufrüstung entgegenstellen.

Du möchtest zu den Protesten gegen Rheinmetall und Aufrüstung nach Köln oder Hamburg fahren? Dann komm am Montag, 24. August 2026, 19:30 Uhr ins NewYorck Bethanien, Berlin-Kreuzberg.

Bei Backwaren und Salat informieren wir über die Proteste in Köln und Hamburg und verkaufen Bustickets für die An- und Abreise. Außerdem wird es einen Buchtisch der Schwarzen Risse zum Thema Antimilitarismus geben. Im Anschluss wird Raul Zelik einen Vortrag über den Zusammenhang zwischen globaler Faschisierung und deutscher Aufrüstung halten mit anschließendem Q& A.

Wann: Montag, 24. August 2026, 19:30 Uhr.
Wo: NewYorck Bethanien, Mariannenplatz 2a, 10999 Berlin-Kreuzberg, 2. Etage.

Programm:

  • 19:30 Uhr: Ankommen bei Salat und Backwaren
  • 20:00 Uhr: Infos zu den Aktionen in Köln und Hamburg
  • 20:15 Uhr: Vortrag von Raul Zelik mit Q&A

Theater-Tour gegen Krieg und Aufrüstung von Theater X und „Rheinmetall entwaffnen“

Mit dem Stück „Hoppla, wir sterben! – Rheinmetall: Eine deutsche Geschichte“ bringt die Berliner Gruppe S.K.E.T. politische Theaterkunst nach Bremen, Celle und Kassel

Die Inszenierung beschäftigt sich mit der Geschichte des Rüstungskonzerns Rheinmetall, der aktuellen gesellschaftlichen Militarisierung sowie der Frage, wie Krieg, Kapitalismus und politische Interessen zusammenhängen. Das Stück verbindet dokumentarisches Theater, Musik und agitatorische Elemente und knüpft an Traditionen des politischen Theaters der Weimarer Republik an.

Angesichts der aktuellen Debatten um Aufrüstung, Wehrpflicht und „Kriegstüchtigkeit“ versteht sich die Produktion ausdrücklich als kulturelle Intervention in eine gesellschaftliche Auseinandersetzung, die derzeit weit über klassische Friedenspolitik hinausreicht.

Tourtermine:

  • 06.06.2026 – Kassel 

Verweigert! Kongress gegen den neuen Wehrdienst

Kommt zum Kongress nach Kassel!
Start: 11. April, 13:00
Ende: 12. April, 15:00
Stadtteilzentrum Vorderer Westen, Elfbuchenstr. 3, 34119 Kassel

Du bist Dir unsicher, was Du mit dem Brief der Bundeswehr machen sollst? Mustern lassen oder gleich total verweigern? Du hast Ideen, wie wir damit umgehen und was wir noch tun können?

Dann komm vorbei zum zweiten Verweigert!-Kongress in Kassel. 

„Verweigert! Kongress gegen den neuen Wehrdienst“ weiterlesen

1. November: Kriegstüchtige Krankenhäuser? Eine Podiumsdiskussion zur Militarisierung des Gesundheitswesens

Die Regierung ruft die Kriegstüchtigkeit der Gesellschaft aus. Unser Gesundheitswesen Gesundheitssystem soll im Sinne einer „zivil-militärischen Zusammenarbeit“ auf Kriege vorbereitet werden. Dringend benötigte Ressourcen, die im Gesundheitswesen und sozial-ökologischen Bereich fehlen, fließen in den Aufbau militärischer Strukturen.

Was genau bedeutet das für die Gesundheitsversorgung und die darin Beschäftigten? Wie können wir uns dagegen wehren? Dies möchten wir mit unseren Referentinnen und euch diskutieren

  • Dr. Nadja Rakowitz (Politologin und Medizinsoziologin vom vdää* )
  • Dersim Dağdeviren (Ärztin und Co-Vorsitzende im Netzwerk kurdischer AkademikerInnen e.V.)
  • Ina (Autonom-feministischen Organisierung innerhalb des Bündnisses Rheinmetall Entwaffnen)

Eintritt frei, der Veranstaltungsort ist barrierefrei.

1. November 2025 | 19-22 Uhr |Aquarium am Kottbusser Tor (Skalitzer Str. 6, 10999 Berlin)


Veranstaltet von Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte

Veranstaltung am 14. Juli in Berlin: Im Einsatz für Frieden und Demokratie?

Die kriegerische Rolle Deutschlands
und der EU in Afrika

Seit dem Umbau der Bundeswehr Mitte der 1990er Jahre hin zu einer kriegsführenden Armee beteiligte sich diese an einer Vielzahl von Auslandseinsätzen, auch in Afrika. Getarnt als Friedensmissionen, trainierte die Bundeswehr im Rahmen von UN- oder EU-Missionen Sicherheitskräfte, beteiligte sich an »State Building« und nahm Einfluss auf politische und ökonomische Prozesse.

Dagegen kam es in den letzten Jahren vermehrt zu Widerstand: Soziale Bewegungen, Putschisten und Regierungen besonders im Sahel, aber auch im Kongo, forderten den Abzug der Bundeswehr, französischer und US-amerikanischer Truppen sowie von EU- und UN-Missionen.

Was hat es mit dem deutschen und europäischen Interventionismus in afrikanischen Ländern auf sich? Wie hat sich der Einfluss in den letzten Jahren verändert und warum? Was können wir von hier für eine solidarische Gesellschaft ohne Krieg und Elend tun?

Zusammen mit Pablo Flock von der Informationsstelle Militarisierung wollen wir einen Blick über unseren Tellerrand werfen. Besonders im Fokus stehen dabei die Entwicklungen im Sahel, im Kongo, in Somalia und Mosambik.

Eine Veranstaltung von Rheinmetall Entwaffnen mit Pablo Flock von der Informationsstelle Militarisierung im Rahmen des A-Café. Im Vorfeld gibt es aktuelle Infos zum antimilitaristischen Camp vom 26. bis 31. August in Köln.

→ 19:30 Uhr Vegane KüfA
→ 20 Uhr Veranstaltung

Veranstaltung mit Pablo Flock von der Informationsstelle Militarisierung
14. Juli 2025 * NewYorck Bethanien * 19:30 Uhr